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Neue Seminarangebote: „Fachkundelehrgang vorbeugender chemischer Holzschutz“ und „Professionelle Oberflächengestaltung“

Der Deutsche Holzschutzverband für Außenholzprodukte e.V. (DHV) plant in diesem Jahr die Durchführung zweier Seminare: Am 16. und 17. Oktober 2017 einen Fachkundelehrgang „Vorbeugender chemischer Holzschutz“ in Sinzheim und am 7. und 8. Dezember 2017 ein Seminar „Professionelle Oberflächengestaltung von Hölzern für den Einsatz im Außenbereich – Möglichkeiten und Grenzen“ in Heidelberg-Leimen.

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Der DHV stellt sich vor – Neue Broschüre informiert über Aufgaben und Leistungen für Mitglieder

Der Deutsche Holzschutzverband (DHV) vertritt die Interessen der Hersteller von Holzprodukten für den Außenbereich, wie sie beispielsweise für die Gestaltung von Gärten und Parks, im Landschaftsbau, auf Kinderspielplätzen und Lärmschutzbauten gemäß ZTV-Lsw 06 in zunehmendem Umfang eingesetzt werden.

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Industrielle Verfahren

Bereits seit mehr als 100 Jahren wird Holz industriell geschützt. Von den Nichtdruckverfahren (Einlagerungsverfahren: Trogtränkung, Tauchen, Heiß-Kalt-Einstelltränkung; Oberflächenverfahren: Kurztauchen, Fluten, Sprühtunnelverfahren) sind die Druckverfahren (z.B. Volltränkung, Wechseldruckverfahren) zu unterscheiden.

Vorteile:

  • Umweltverträgliche Produktion (geschlossene Produktionskreisläufe mit Rückführung überschüssiger Holzschutzmittellösung, versiegelte Abtropfflächen, witterungsgeschützte Ausfixierung der fertig imprägnierten Hölzer);
  • Einsatz ausschließlich zugelassener Holzschutzmittel, dadurch Sicherstellung von Wirksamkeit, Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit;
  • Sehr lange Lebensdauer der Produkte, da mit diesen Verfahren eine besonders große Eindringtiefe des Holzschutzmittels, also eine breit geschützte Zone erreicht wird;
  • Nachbehandlung kann in der Regel entfallen.
  • Meist „teurer“ als die Do-It-Yourself-Lösung, da aufwändige Produktion durch Fachkräfte (einheimische Produktion) erfolgt.
  • Bei Billigangeboten und/oder Produkten, deren Herstellung nicht gemäß DIN 68800 oder einem anerkannten Qualitätssicherungssystem wie z.B. RAL-GZ 411 erfolgte häufig unbefriedigende Lebensdauer, da hier i.d.R. bei der Rohholzqualität oder beim Holzschutzmittel gespart wird bzw. die Tränkverfahren nur in verkürzter Form durchgeführt wurden (Folge: Anforderungen an Mindesteinbringmenge und –eindringtiefe sind nicht erfüllt).

„Nachteile“:

Die zum Schutz von Holzprodukten im Außenbereich (Verwendungen im Garten-, Landschafts- und Spielplatzbau, für Lärmschutzwandelemente sowie land- und forstwirtschaftliche Zwecke) bedeutsamstem Verfahren werden nachstehend beschrieben:

Die industriellen Verfahren im Detail

Volltränkung (Vakuum-Druckverfahren)

Dieses "statische" Verfahren, bereits 1831 für die Imprägnierung mit Schutzsalzen im Einsatz, ist zur Tränkung von trockenen bis halbtrockenen ("tränkreifen") Hölzern geeignet

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Heiß-Kalt-Einstelltränkverfahren

Die Heiß-Kalt-Einstelltränkung gehört zu den Nichtdruckverfahren und wird heute vor allem für die Imprägnierung von Baum-, Weinbergs- und Obstbaumpfählen angewendet.

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